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14.10.2012 17:41 Uhr
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Foto Stefan Schlamelcher

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Gelungene Jubiläumsfeier des MGV Concordia Luthe

Zuerst war das Singen

„­Sin­gen konn­ten die Men­schen vor dem Spre­chen.“ Eine in­ter­essante Aus­sage von Pas­to­rin Su­sanne Briese aus Lu­the. Da­mit be­gann sie ihre Gra­tu­la­ti­ons­rede an­läss­lich des 125 jäh­ri­gen Ju­biläums des MGV Con­cor­dia Lu­the von 1887 e.V. Die­ser Satz sagt et­was ü­ber den Stel­len­wert des Ge­sangs aus. Sin­gen ist also nicht et­was Künst­li­ches, et­was Er­son­ne­nes, son­dern et­was Natür­li­ches, das je­dem Men­schen mit in die Wiege ge­legt wird. So macht es den Ver­ein stolz, diese Gott ge­ge­bene Gabe zu pfle­gen und zu be­wah­ren. Das kam im Ju­biläums­kon­zert be­son­ders zum Aus­druck. Die bei­den Chöre des Ver­eins, der Nost­al­giechor Lu­the und der Pop & Gos­pel­chor Lu­the, be­geis­ter­ten mit ei­nem Pro­gramm aus Volks­lie­dern, Gos­pel und Pop. Er­gänzt wurde das al­les durch wun­der­bare In­stru­men­talstücke, wel­che das Cor­vi­nus Brass En­sem­ble un­ter der Lei­tung von Claus Bro­e­cker dar­bot.
­Die Wert­schät­zung des Chor­ge­sangs, den der Ver­ein seit nun­mehr 125 Jah­ren pflegt, kam in den Grußwor­ten des stell­ver­tre­ten­den Bür­ger­meis­ters Herrn Ull­rich Trosch­ke, des Lu­ther Orts­bür­ger­meis­ters Erich Harms, des Ver­tre­ters des Nie­der­säch­si­schen Chor­ver­ban­des Gerd Rühm­korf und der Pas­to­rin Su­sanne Briese zum Aus­druck.
Da konn­ten sich die Chöre nur mit ge­konnt vor­ge­tra­ge­nen Lie­dern be­dan­ken. Dafür hat­ten sie sich in­ten­siv vor­be­rei­tet. Der Pop und Gos­pel­chor, Lei­tung Hil­trud Don­ker, be­geis­terte mit dem Pop­song „S­he’s all­ways a Wo­man to me“, der ex­tra für die­ses Kon­zert in vie­len Ü­bungs­stun­den ein­stu­diert wur­de. Der Nost­al­giechor un­ter Snorre Björk­son glänzte mit dem schwe­di­schen Lied “­Vem kan Segla“ (Wer kann se­geln ohne Win­d?). Die Ant­wort lau­te­te: Ich kann ohne Wind se­geln, aber mich nicht ohne Trä­nen von ei­nem Freund ver­ab­schie­den. Ein schö­ner Ge­dan­ke, der den Wert der Zu­sam­men­gehö­rig­keit, des Ver­trau­ens und der Liebe zu ei­nem Men­schen zum Aus­druck bring­t.
Ü­b­ri­gens, Snorre Björk­son, der mit dem Platt­deut­schen ebenso wie mit dem nor­di­schen Spra­chen ver­traut ist, möchte ne­ben der Pflege des klas­si­schen Lied­guts und gu­ter Un­ter­hal­tungs­mu­sik, be­son­ders die Folk-Mu­sik Nord­deutsch­lands und Skan­di­na­viens in die Chor­ar­beit ein­brin­gen.
2 Luft­bal­lons, mit der Auf­schrift 125 Jahre MGV Con­cor­dia Lu­the, wel­che den Mit­tel­gang der Ev. Dorf­kir­che schmück­ten, konn­ten es nicht mehr aus­hal­ten, lös­ten sich von ih­rer Ver­an­ke­rung an den Bank­wan­gen und stie­gen auf. Lei­der be­rei­tete die De­cke ih­rem Flug ein schnel­les En­de. Da hat mal nicht der frühe Vo­gel den Wurm ge­fan­gen. Denn all die an­de­ren Luft­bal­lons, wel­che ge­dul­dig das Ende des Kon­zerts ab­war­te­ten, wur­den schließ­lich in die Frei­heit der Lüfte ent­las­sen. Die Sän­ge­rin­nen und Sän­ger nah­men sie mit dem Lied „­Siya­hamba - We are mar­ching in the light of Go­d“ hin­aus, ver­ab­schie­de­ten sich mit ei­nem Spa­lier von den Kon­zert­be­su­chern und ent­ließen die Bal­lons in den dunklen Nacht­him­mel.
Das war ein Fest zum Wohl­fühlen. Es wird noch lange in den Sän­ge­rin­nen und Sän­gern nach­klin­gen und hof­fent­lich auch in den Zuhö­rern.

Alle Bil­der von Ste­fan Schla­mel­cher Lu­the

Ingesamt 2 Mal überarbeitet, zuletzt am 14.10.2012 um 19:25 Uhr.

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Leserreporter: Ullrich Rockahr
Rubrik: hörbar
Schlagworte: "Jubiläum", "Konzert", "Singen vor Sprechen":


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